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Diagnostik und Therapie in Bewegung

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Eines der größten Defizite im Gesundheitssystem ist die fehlende objektive und individualisierte Erfolgsmessung von medizinischen Diagnostik- und therapeutischen Interventionsverfahren in Bereichen der Primärprävention, Früherkennung und Krankheitsbehandlung. Aktuelle Entwicklungen von Technologien in der sensorbasierten Bewegungsanalyse zielen auf mobile Diagnostikverfahren ab, die kostengünstige und individuelle Bewertungskriterien von Bewegung und Aktivität im täglichen Leben objektiv mess- und erfassbar machen. Das in deutschen Krankenhäusern zur Leistungsbewertung eingesetzte „DRG-System“ vergütet diagnostische oder therapeutische Maßnahmen unabhängig von ihrem medizinischen Erfolg. Die unmittelbare und nachhaltige Wirkung der Intervention findet keine Berücksichtigung bei der finanziellen Bewertung. In diesem Sinne existiert auch kein sektorenübergreifendes und objektivierendes Monitoring System für die therapeutisch erzielbare Verbesserung von Bewegungsstörungen bzw. für den Einfluss auf die Lebensqualität unserer Patienten.

Im Mittelpunkt unseres EFI-Projekts "EFIMoves" steht deshalb die Entwicklung und Validierung von modernen und multimodalen medizintechnischen Diagnostikverfahren. Ziel ist die qualitative und quantitative Erfassung von Bewegungsstörungen, um auf diese Weise nachhaltige Vergleichswerte für therapeutische Behandlungsmaßnahmen zu erhalten. Mit Hilfe der mobilen und integrierten sensorbasierten Bewegungsanalyse können alle Bewegungsabläufe kostengünstig, einfach und individualisiert erfasst werden. Die sensorbasierte Bewegungsanalyse stützt sich auf modernste diagnostische Ansätze der MR-basierten Bildgebung und auf biomechanische Analyseverfahren.

Dieses Konzept ist auf alle Bewegungsstörungen übertragbar; das aktuelle Projekt wird primär folgende Bewegungserkrankungen als "Proof-of-Principle" untersuchen:

- neuronale Bewegungsstörungen (z. B. Parkinson-Syndrom)
- muskuloskelettale Bewegungsstörungen (z. B. Osteoarthritis)



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